Massnahme

Partizipative Energieplanung

Die Stadt Zürich soll die wichtigsten Stakeholder (Hauseigentümer, etc.) bei der Energieplanung integrieren, um klimaneutrale Lösungen realisieren zu können. Welche konkreten Massnahmen sind dazu denkbar?

Kommentare

pro Quartier aktiv anrufen und mehrere Sitzungen in kleinem Rahmen verpflichtend machen, um z.B. gewissen Vergünstigungen zu erhalten.

Aus Gründen der Luftverschmutzung durch Holzheizungen, selbst moderne, sollen Holzheizungen in der Stadt verboten werden. Holzheizungen haben einen Anteil von 16% an der Feinstaubbelastung in der Schweiz, wobei sie hauptsächlich im Winter aktiv sind und im Winter ihr Anteil entsprechend viel höher ist, da andere grosse Feinstaubquellen ganzjährig anfallen, wie z. B. Reifenabrieb. Slogan: Eine Wohnung mit Cheminée ist wie rauchen im Kinderzimmer.

Zum Hintergrund bezüglich Luftverschmutzung und CO2-Bilanz von Holz:
Gas ist der umweltfreundlichste Energieträger für unsere Heizungen. Ich fürchte, wenn Gas und Öl nicht mehr verwendet werden dürfen und der Strom nicht ausreicht, man wieder auf Holz zurückgreift. Holz ist ein Umweltverschmutzer sondergleichen, der Feinstaubausstoss selbst modernster Holzheizungen für den Privatgebrauch ist um ein tausendfaches höher als bei bei einer Gasheizung. Eine Ölheizung ist ebenfalls hundertemal besser als eine Holzheizung. Das sind Zahlen vom BAFU:
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/luft/fachinformationen/luf...

Was weiter bedenklich ist, ist die CO2-Bilanz von Holz. Holz gilt als CO2-neutral. Holz ist aber nicht CO2-neutral, es gilt nur als CO2-neutral. Siehe z. B. die Studie von Sternman:
https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/aaa512
Ein Vergleich von Kohle mit Holz mittels Lebenszyklus-Analyse zeigt, dass Holz sogar eine schlechtere CO2-Bilanz als Kohle hat.

Das EWZ könnte im Auftrag der Stadt Zürich PV-Anlagen auf Gebäden planen und betreiben, bei denen die Bürger Anteile zeichnen könnten. Bürgerbeteiligung.

In den verschiedenen Zürcher Quartieren sollten, sobald Corona es erlaubt, an Wochenenden mittellange Treffen von ca. 2-3h veranstaltet werden, wo eine Expert*in zuerst ein paar Sachen erklärt und anschliessend diskutiert und Anliegen eingebracht werden können. Es sollte entsprechend aktiv auf diese Versammlungen aufmerksam gemacht werden, z.B. mit Brief an alle Einwohner.