Massnahme

Schulische Bildung

Der Lehrplan 21 verankert Bildung für nachhaltige Entwicklung im Unterricht. Ernährung ist Thema im Hauswirtschaftsunterricht, in 80 Schulgärten und weiteren Fächern. Die Stadt setzt sich für ein stufengerechtes Weiterbildungsangebot für Lehrpersonen ein. Sie können mit Dritten oder den Naturschulen von Grün Stadt Zürich zusammenarbeiten, um praktisches Wissen zu erwerben. Die Naturschulen werden ausgebaut, um den wachsenden Schülerzahlen gerecht zu werden.

Welche Herausforderungen ergeben sich für die Schulen und Lehrpersonen? Wo sehen Sie Bildungsschwerpunkte?

Kommentare

Schulen sind ein wichtiger Multiplikationskanal für die Bildung für nachhaltige und gesunde Ernährung. Dennoch haben Schulen nur einen begrenzten Einfluss auf die effektive Lebensmittelauswahl, die ihre SchülerInnen und Schüler in der Freizeit und zu Hause treffen.
Der Freizeitbereich übt einen grossen Einfluss auf die Identitätsentwicklung von Kindern und Jugendlichen aus und bietet somit die Möglichkeit, Interventionen in diesem Setting erfolgreich durchzuführen (Addiction Suisse, 2017). Zudem zeigen Evaluationen von erfolgreichen Ferien/Freizeitinterventionen, folgende Lern-Ansätze:
- Lernen wird mit Spass verbunden
- Lernen ist mit dem realen Kontext verknüpft
- Praktische "hands-on" Aktivitäten werden integriert
- Lernthemen ergänzen die Themen, die in der Schule gelehrt werden
Die Bildung für nachhaltige und gesunde Ernährung in der Stadt Zürich sollte daher Bildungsaktivitäten im schulischen und ausserschulischen Bereich verknüpfen.