Idee

Solidarische Landwirtschaft

Wenn Menschen ihre Nahrung selber pflegen und ernten, werden diese auch wieder mehr geschätzt. Es fördert die Gemeinschaft und die Gesundheit der Bevölkerung und es gibt weniger Food-Waste. Die solidarische Landwirtschaft Solawi) basiert auf der direkten Zusammenarbeit von LandwirtInnen und KonsumentInnen.

Kann diese Form der Landwirtschaft durch die Politik gefördert oder subventioniert werden?

Kommentare

Moderationskommentar

Liebe Gabrielle-D

Im Rahmen der nationalen Agrarpolitik werden SOLAWI nicht subventioniert. Hier gäbe es Potential die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass landwirtschaftliche Subventionen auch für SOLAWI zugänglich sind.
Die Stadt Zürich fördert im Rahmen der Ernährungsstrategie die SOLAWI insofern, dass der verfügbare Boden vielfältigen Bewirtschaftungsformen gleichermassen zugänglich ist. Das ist ein Fortschritt gegenüber früher, wo solche Bewirtschaftungsformen im Übergangsbereich von Gärtnern und Landwirtschaft oft zu wenig Raum fanden. Im Landwirtschaftsbericht der Stadt Zürich wird sichtbar, das durchaus noch Potential für neue SOLAWI bestehen. Es werden spezifische, freie Pachtflächen ausgewiesen und der neue Freiraumtyp landschaftlicher Park vorgestellt.

Viele Grüsse
Stadt Zürich (Yvonne Lötscher, Fachbereich Ernährung)