Massnahme

Ausbau eines attraktiven Velonetzes

Die Velo-Infrastruktur ausbauen und die Sicherheit sowie Attraktivität des Veloverkehrs erhöhen.

Kommentare

Zürich ist keine riesen Metropole, die Distanzen können gut mit dem Velo zurück gelegt werden. Heute hat man aber als Fahrrad oft keine sicheren Strecken zur Verfügung und findet sich zwischen Autos und LKWs wieder. Mir scheint, als dass die Priorität immernoch beim motorisierten Individualverkehr liegt. Dies sollte man ändern. Mit mehr, breiteren und besser vernetzten Velowegen hätten wir weniger Abgase, mehr Platz im Urbanen Raum für Begebnungszonen und wir fördern die Gesundheit der Bevölkerung. Andere Länder haben dies auch geschaft.

Wir müssen mehr Platz für Velorouten schaffen. Es führt kein Weg daran vorbei, für diesen Platz Fahrbahnen von Autos zu reduzieren und Parkplätze am Strassenrand abzubauen.

In Zürich hat es in vielen Quartieren, oft ausserhalb des Zentrums, sehr wenig Veloabstellplätze. Die Stadt hebt zu gunsten von Veloabstellplätzen einzelne Auoparkplätze auf.

... und langfristig die rechten Spuren auf mehrspurigen Strassen für Velos und Busse revervieren!

Pop-up Velospuren helfen in Zeiten der Pandemie den Pendlern, den ÖV zu entlasten und verhindern, dass sie stattdessen auf fossilbetriebene Autos umsteigen. Damit sind etliche Vorteile verbunden: Velofahren wird in Zürich endlich etwas sicherer, die Luftqualität verbessert sich, weniger Benzin und Diesel wird verbrannt und die Leute bewegen sich. Zudem gibt es eine signifikante Korrelation zwischen Luftqualität und Sterblichkeit bei covid19. Was hunderte Städte weltweit an Pop-up Velowegen realisiert haben, sollte doch auch in Zürich möglich sein?

Das gleich im Hochsommer: wenn die Ozon- und Feinstaubwerte mal wieder in die Höhe schnellen, sollte Zürich den Autoverkehr auf das absolute Minimum drosseln und spontan Autospuren zu Velospuren umfunktionieren. Übrigens bewirken Luftschadstoffe lokal auch eine positive Rückkupplung bei der Bildung von städtischen Wärmeinseln.

Es gibt viele Orte in der Stadt, an denen man auf dem Velo entweder von Autofahrern angehupt oder von Fussgängern beschimpft wird.
Diese sollten identifiziert und dann systematisch nachgebessert werden.

In Kooperation mit Google-Maps oder anderen Datensammlern, herausfinden welche Verbindungen besonders häufig befahren werden und diese zu Veloschnellstrassen ausbauen.

Der Kanton Zürich hat dazu schon etwas vorbereitet.
https://www.zh.ch/de/mobilitaet/veloverkehr/veloinfrastruktur/veloschnel...
Leider läuft da noch sehr wenig, ich habe schon nachgefragt wann die Schnellroute durch das Limmattal realisiert wird. Antwort: Der Zeitplan ist komplett offen. Die Gründe dazu sind
mangelnde Unterstützung seitens Gemeinden und anderen Beteiligten im kantonalen und politischen Umfeld sowie schwierige gesetzliche Rahmenbedingungen wegen fehlenden Standards für Veloschnellrouten auf Bundesebene wie auch im Kanton Zürich.

Die Stadt könnte endlich mal das Thema überholabstand angehen anstelle immer wieder victim blaming an Velofahrenden zu betreiben (helm!!1!, licht). Das könnte so gehen:
* Sensibilisierungskampagne (klassisch als Plakatkampagne oder auf Sociaö media)
* schulen der Stadtpolizei
* Überholabstandsmessungen durch die Stadtpolizei
* Schulen der Fahrlehrer (gerade eben wieder sau knapp von einem Fahrlehrer überholt werden)

Noch besser wären natürlich baulich abgetrennte Velowege!

... kenne ich aus anderen europäischen Städten, funktioniert nicht nur in Kopenhagen sondern auch in Grossstädten des Mittelmeerraums (Lisboa, Marseille, ...), wo die Bauweise oft weniger Platz lässt als in Zürich. Mit dem richtigen Willen lässt es sich also auch in Zürich weitestgehend umsetzen.

In Zürich existieren viel zu viele Mischzonen. Autospuren, Velowege und Fussgänger*innenbereiche sollen durch Farbe oder am besten durch bauliche Massnahmen klar getrennt werden. Dadurch wird der Verkehr in zürich nicht ein gegeneinander sondern ein miteinander!

Autos machen 25% der Emissionen in der Schweiz aus, in Zürich wahrscheinlich mehr. Also müssen etwa 90% der Autos von den Straßen entfernt werden. Punkt. Das sollte genug Platz für die Velos lassen.

Gezielt Autospuren abbauen und in Grünstreifen und Fahrradinfrastruktur umwandeln.
Das gibt eine schöne lebenswerte Stadt - nicht 4 Spurige Einfachrtsachsen ..

Überall wo mehr als eine Autospur pro Richtung vorhanden ist, sollte die Pflicht für eine gleichwertige, paralelverlaufende Velospur bestehen- besteht kein platz für eine Velospur, sollte eine MIV-Spur aufgehoben werden.
Alternative wäre eine MIV-Spur in der Höhe zu beschränken (zB. auf 2m) und eine Velohochbahn über dieser Spur zu bauen.

Nirgendwo ist mir bisher etwas so bizzares passiert, wie in Zürich. Ich fahre durch die Stadt, auf einem in die Autofahrbahn integriertem Veloweg. Plötzlich gliedern sich die nebenher führenden Strassenbahngleise mit auf der Strasse ein, die Fahrbahn verengt sich, die Bürgersteige werden hochgezogen und .... der Veloweg ist weg! Mitten an der möglichst gefährlichsten Stelle wird den radelnden Verkehrsteilnehmer, welch auch die Strasse benutzen sollen, auf einmal die letzte Schutzzone, sozusagen ausradiert. Es ist, als wird erwartet, dass eine Rad fahrende Person, mit den Velowegmarkierungen gleich mit verschwindet. Das geht leider nicht, denn im Realraum bin ich dann immer noch da und muss mir überlegen, wo ich denn jetzt schnell hinfahre. Die Alternativen liegen zwischen dem Fussgängerweg/ Tramhaltestelle mit erhöhtem Borstein und der durch die Tramliniern dreigeteilten vorher verengten Strasse. Jetzt nur nicht in die Spurrille geraten, während ein Auto von hinten drängelt.
Kann mir irgendwer erklähren, wie so etwas bei einer 2020 neugebauten Strasse möglich ist? Man stelle sich mal vor, es würde auf einmal die Autofahrbahn einfach apprupt enden. oder weiter führen, aber gerade so schmal, dass kein Auto mehr hindurch passt. Klingt absurd.
Hier mein Vorschlag: Wenn kein Velo unterwegs ist, kann die Fahrbahn in der ganzen Breite (Status Quo). Wäre es da nicht eine sehr einfache Sofortmassnahme, die Velorandmarkierungen gerade über die Gefahrenstelle hinaus weiterzuführen, den Velofahrenden somit mehr Sichtbarkeit und den Schwächeren in der Gefahrenzone den Vortritt zu lassen. Die Markierungen würden dann vielleicht kurzzeitig 50% anstatt nur 25% der Fahrbahnbreite einnehmen, aber da die Markierung bei Veloabwesenheit sowiso von Autos überfahren werden darf, auch zu keinem wesentlichen Verlust für diese führen. Das gleiche gilt vermutlich für Trams. Auch wenn diese Anpassung dem generellen Ungleichgewicht auf der Strasse bei weitem noch nicht genug beikommt, es wäre zumindest mal ein Anfang.

"Fleischbremse" nennt sich sowas und gehört verboten! Dass das noch aktiv gebaut wird ist ein Hohn und zeigt wie ernst es der Stadt mit Veloförderung ist

Velostreifen neben oder zwischen Autospuren und dazu auch noch oft zu schmal, sind sehr gefährlich und werden von den Autofahrern gern mitbenutzt (als Notparkplatz, wenn die eigene Spur zu schmal wird,.... Nur durch bauliche Massnahmen abgetrennte Velowege sind sicher genug, dass alle - auch Kinder und ältere Leute - sicher Velo fahren können.

Velofahren in Zürich ist nicht attraktiv. Probleme liegen in schlechter Verkehrsführung welche Velos durch Mischzonen führen was zu viel Konfliktpotenzial führt. Häufig wird dem Auto viel Platz eingeräumt aber keine Fahrradspuren angeboten. An Orten wo es Fahrradspuren hat sind diese manchmal lächerlich gelöst. Paradebeispiel ist für mich die Hartbrücke. Viel Platz für Autos und die Alternative mit dem Fahrrad führt durch eine Bushaltestelle.

Meines Erachtens muss dem Fahrrad Platz eingeräumt werden und das nicht auf Kosten der Fusgänger*inne sonder dem Auto. Dieses hat bereits genug Platz!